Meditationsabende


Meditation ist Versenkung und Wesensschau, ein bewußter Gang nach Innen. Sie ermöglicht  uns „Bewußtes Sein“. In der Meditation können wir uns unserer körperlichen, mentalen und emotionalen Verfaßtheit gewahr werden, das Licht unserer Bewußtheit auf das was jetzt ist scheinen lassen und uns selbst ganz annehmen. Die Stille kommt in der Praxis von selbst.

An den Meditationsabenden nehmen wir eine stille oder auch eine aktive Technik wahr und führen die Meditation aus. Beim folgenden Treffen besprechen wir die Erfahrungen mit der Meditation zwischen den Abenden. 

Wir treffen uns, um uns in der Meditation bewußt zu erfahren und zur Mitte auszurichten. Dabei geht es nicht darum, etwas zu unterdrücken. Auch mein Gedankenstrom, meine Gefühle, meine körperlichen Zustände sind Teil meines Selbst. Es geht in der Meditation nicht darum, den Gedankenstrom anzuhalten, Gefühle zu unterdrücken, oder Schmerzen zu ignorieren. Jede Repression dessen was ist, zieht Rebellion nach sich.

Meditation ist uns dienlich, um zur Ruhe zu kommen und uns wieder an unsere eigene Vollkommenheit zu erinnern. Statt überall und nirgendwo wirklich zu sein, können wir bewußt jetzt hier sein.


"Die Hilfe der höheren Mächte wird nur denjenigen zuteil, die auf angemessene Art darum bitten, die ihre Stille und Bedachtsamkeit darbieten."

Brian Browne Walker, I Ching


Die einzelnen Abende sind nicht gänzlich unabhängig voneinander, doch ist ein Einstieg mit Meditationserfahrung jederzeit möglich. Voraussetzung ist die Bereitschaft, etwa eine Stunde still und in Stille auf einem Meditationskissen oder einem Stuhl zu sitzen.

Die Meditationstechniken sind universell und nicht an religiöse Systeme gebunden. Jede einzelne Technik ist geeignet, den nondualen Grundzustand des Bewußtseins zu erfahren. 

Ein Beispiel für eine Sitzmeditation findet sich hier.


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